{"id":4703,"date":"2022-09-16T16:30:54","date_gmt":"2022-09-16T14:30:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/publikationen\/bonus\/"},"modified":"2023-09-14T20:10:10","modified_gmt":"2023-09-14T18:10:10","slug":"bonus","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/","title":{"rendered":"Bonus"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_row_inner][vc_column_inner][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Bonus<\/h2>\n<p><strong>Horizon nr. 59:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Pro Senectute Fr<\/strong><strong>eiburg: 100 Jahre im Dienste der Betagten<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Die freiburgische Stiftung Pro Senectute begeht dieses Jahr ihr 100-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Sie ist in unserem Kanton 1923 ins Leben gerufen worden, im Kielwasser der Stiftung \u201eF\u00fcr das Alter\u201c, welche der \u201eArbeiterpfarrer\u201c Albert Reichen <\/strong><strong>(1864-1929)<\/strong><strong> im Jahre 1917 in Winterthur gegr\u00fcndet hatte. Der geb\u00fcrtige Berner Oberl\u00e4nder wurde in der Folge Z\u00fcrcher Grossrat und Gemeinderat in Winterthur, unter dem Banner der sozialdemokratischen Partei. <\/strong><\/p>\n<p><strong>In Freiburg war der konservative<\/strong> <strong>Grossrat L\u00e9on Genoud die treibende Kraft bei der Schaffung der Freiburger Sektion von Pro Senectute, welcher er\u00a0 selbst von 1923-1931 vorstand. <\/strong><\/p>\n<p>Am heutigen Tag\u00a0kommen die Dienstleistungen von Pro Senectute in unserem Kanton 20\u2019000 Senioren zugute. Die Stiftung besch\u00e4ftigt 36 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fest und 133 Haushalthilfen teilzeitig, was 32 Vollzeit\u00e4quivalenten (VZ\u00c4) entspricht. Diese Personen leisten 56\u2019000 Arbeitsstunden in Haushalten. Pro Senectute kann auch auf die Hilfe von 450 Freiwilligen, einschlie\u00dflich Betreuern und Betreuerinnen z\u00e4hlen. 2\u2019300 Personen nehmen die soziale Beratung in Anspruch, 1\u2019100 Personen beziehen Hilfe beim Ausf\u00fcllen der Steuererkl\u00e4rung. Senioren k\u00f6nnen an 11\u2019500 eigens f\u00fcr sie organisierten Anl\u00e4ssen teilnehmen.<\/p>\n<p><strong>Emmanuel Michielan<\/strong><strong>: <\/strong><strong>Senioren erfahren Einsamkeit und Ausgrenzung<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDank dem bestehenden System der Sozialversicherungen kann Pro Senectute jetzt auch bei zahlreichen nicht finanziellen Problemen Hilfe leisten, mit denen Senioren zu k\u00e4mpfen haben. Trotzdem verbleiben noch Formen von materiellen Engp\u00e4ssen bei einem Teil der schutzbed\u00fcrftigen Personen. Wir wollen verhindern, dass Senioren einsam sind und beiseite geschoben werden. Prekarit\u00e4t versteht sich nicht nur finanziell, sondern auch sozial, sie betrifft auch k\u00f6rperliche und geistige Gesundheit\u201c, r\u00e4umt Emmanuel Michielan, seit 2021 Direktor von Pro Senectute Freiburg, ein.<\/p>\n<p>Die Stiftung, die der ehemalige Oberamtmann des Broyebezirks und Staats- und St\u00e4nderat Pierre Aeby pr\u00e4sidiert, hat 2022 Finanzhilfen an Senioren in der H\u00f6he von 700\u2019000.- Franken ausbezahlt, welche haupts\u00e4chlich das Bundesamt f\u00fcr Sozialversicherungen (BSV) beisteuerte.<\/p>\n<p>Kraft des Artikels 101bis des Bundesgesetzes \u00fcber die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) verf\u00fcgt Pro Senectute \u00fcber ein Dienstleistungsmandat mit dem BSV, um schutzbed\u00fcrftige Betagte zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>\u00d6ffentliche Finanzierung schwer zu erlangen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eJedoch ist es nicht einfach, unseren Platz zu behaupten und ausserhalb der BSV an \u00f6ffentliche Gelder zu gelangen\u201c, gibt Emmanuel Michielan zu bedenken. \u201eBei einem Budget, das 7 Millionen \u00fcbersteigt, erlangen wir \u00f6ffentliche Beitr\u00e4ge von nur 8% seitens kantonaler Institutionen, einschliesslich der Loterie Romande. Wir erhalten auch 291\u2019000.- Franken von der Freiburger Kantonalbank. Zu unserer Besorgnis wird jedoch das Projekt zur Aufgabenentflechtung zwischen Kanton und Gemeinden (DETTEC) den Staatsbeitrag im Jahre 2025 auf 178\u2019000.- herabsetzen. Das DETTEC setzt sich insbesondere zum Ziel, die Gemeindekompetenz zu steigern. Die Zukunft sieht man deshalb in einer Partnerschaft mit den Gemeinden (im Augenblick sind es deren 126!) Das heisst, bei jeder Gemeinde einzeln vorsprechen\u2026 Gegenw\u00e4rtig kommen 57% der Finanzierung unserer Stiftung von Leistungskundinnen und -kunden von Pro Senectute\u201c.<\/p>\n<p><strong><em>Den Schwerpunkt f\u00fcr die 100-Jahr-Feier setzt Pro Senectute Freiburg am 30. September<\/em><\/strong> <strong><em>im Sportzentrum Platy in Villars-sur-Gl\u00e2ne. Das geschieht im Rahmen des Aktionstages \u201eSicher stehen &#8211; sicher gehen\u201c und im Beisein von Staatsrat Philippe Demierre, Vorsteher der Direktion f\u00fcr Gesundheit und Soziales. Am 5. Dezember wird die Stiftung das Jubil\u00e4um intern feiern, mit dem Personal, den freiwilligen Helfern und den Partnern. <\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><strong>Weitere Informationen unter<\/strong><strong>\u00a0\u00a0<\/strong><a href=\"https:\/\/www.fr.prosenectute.ch\/\">https:\/\/www.fr.prosenectute.ch\/<\/a>.\u00a0\u00a0<em>Jacques Berset<\/em><\/p>\n<p><strong>Historischer R\u00fcckblick &#8211; Pro Senectute: Ziel AHV, gleich von Beginn an<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Unter der Obhut der Schweizerischen Gemeinn\u00fctzigen Gesellschaft (SGG) gr\u00fcndeten am 23. Oktober 1917 zehn M\u00e4nner die Stiftung \u201eF\u00fcr das Alter\u201c, die sich 1978 auf den Namen Pro Senectute umbenannte. Seit zwei Jahrhunderten setzte sich die SGG f\u00fcr den sozialen Zusammenhalt und die Unterst\u00fctzung der von Armut Betroffenen in der Schweiz ein. <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Seit 1917 setzte sich die Stiftung mit dem sp\u00e4teren Namen Pro Senectute f\u00fcr die Verbesserung des Lebens der Betagten ein, vorerst durch Spendensammlungen zur Unterst\u00fctzung armer Greise, dann aber auch durch sozial-politische Arbeit. Das vordringliche Ziel war schon bei der Gr\u00fcndung, auf nationaler Ebene eine Alters- und Hinterlassenenversicherung, anders gesagt die AHV, zu schaffen. Diese Forderung aus dem sp\u00e4ten 19. Jahrhundert trieben seit 1883 schon der Arbeiterkongress und ab 1886 der R\u00fctlibund voran.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnder formulieren das im Gr\u00fcndungsakt so: Es gilt nicht nur, materielle Hilfe er erbringen, sondern auch \u201ealle Bestrebungen zu unterst\u00fctzen, insbesondre rechtliche, welche die Existenzsicherheit im Alter f\u00f6rdern.\u201c<\/p>\n<p><strong>Am Anfang des Jahrhunderts leidet die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung an Armut<\/strong><\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnder (Die Frauen hatten damals nur eine Statistenrolle.) wussten um die prek\u00e4ren Lebensbedingungen der Betagten. Oft herrschte Armut, manchmal sogar absolute Mittellosigkeit. Das traf damals besonders f\u00fcr den Kanton Freiburg zu, mit seiner haupts\u00e4chlich landwirtschaftlichen Ausrichtung. Im Verlauf des Ersten Weltkriegs verschlimmerten sich die Armut und die gesellschaftlichen Spannungen in den ganzen Schweiz. Reall\u00f6hne sanken um 24 &#8211; 30%. Am Kriegsende hing ein Sechstel der Bev\u00f6lkerung, rund 700\u2019000 Personen, von \u00f6ffentlicher Unterst\u00fctzung ab.<\/p>\n<p>Im November 1918 brach der Generalstreik aus. Am 12. November traten 250\u2019000 Arbeiterinnen und Arbeiter in der ganzen Schweiz in den Streik. Sie forderten die 48-Stundenwoche, eine Altersversicherung und das Frauenstimmrecht. Ihnen stellten sich 95\u2019000 Soldaten entgegen,\u00a0 die der Bundesrat beordert hatte, um die Ordnung wieder herzustellen.<\/p>\n<p><strong>Die Stiftung wird 1923 aus der Taufe gehoben<\/strong><strong>\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>In diesem spannungsgeladenen Umfeld entsteht die Freiburger Stiftung \u201eF\u00fcr das Alter\u201c unter Anregung der kantonalen Kommission der gemeinn\u00fctzigen Werke. Diese erw\u00e4hnt in ihrem Jahresbericht 1921-1922, dass im Kanton 473 Greise in Armut und ohne Unterst\u00fctzung leben. In der Folge entscheidet die Kommission die Gr\u00fcndung eines kantonalen Fonds zugunsten hilfsbed\u00fcrftiger Greise, der anf\u00e4nglich durch eine Kollekte in den Primarschulen gespeist wurde. L\u00e9on Genoud stand diesem Kantonalfonds vor. Er war treibende Kraft im Wohlt\u00e4tigkeitsbereich und hatte auch an der Gr\u00fcndung der Kunst- und Gewerbeschule (dem nachmaligen Technikum) Anteil, welche er anschliessend von 1896 &#8211; 1925 leitete.<\/p>\n<p><strong>Der entscheidende Beitrag von L\u00e9on Genoud<\/strong><strong>\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Nebst seiner Verantwortung im Bereich der Berufsausbildung trat L\u00e9on Genoud auch zahlreichen gemeinn\u00fctzigen Institutionen bei. Der Mann aus der Veveyse war Regionalsekret\u00e4r von Pro Juventute und vom schweizerischen Vorstand der Vinzenz-Konferenzen. Dasselbe Amt bekleidete er f\u00fcr die Freiburger Stiftung gegen die Tuberkulose. Von 1923 &#8211; 1931 pr\u00e4sidierte er die Freiburger Stiftung f\u00fcr das Alter (sp\u00e4ter: Pro Senectute). Er war auch Mitglied des Schweizer Komitees \u201eF\u00fcr das Alter\u201c. Er selbst vermeldet, dass es 1922 im Kanton Freiburg 822 hilfsbed\u00fcrftige Greise gibt, von denen 60% entweder Beistand von den Gemeinden empfangen oder in \u201eArmenh\u00e4usern\u201c und Altersheimen untergebracht sind.<\/p>\n<p><strong>Armenh\u00e4user oder Altenheime beherbergen die Greise<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>In manchen Gemeinden gibt es wohlt\u00e4tige Institutionen &#8211; meistens unter geistlicher Obhut -, zum Beispiel die Gemeinschaft von St. Vinzenz von Paul, die Damen der Christlichen Liebe oder der Elisabethenorden. So besitzt der Kanton eine gewisse Anzahl Einrichtungen, die sich besonders der Altersf\u00fcrsorge annehmen. In Freiburg selbst beherbergt das B\u00fcrgerspital kostenlos 70 bed\u00fcrftige Betagte, die sich jedoch nach M\u00f6glichkeit an den Haushaltsarbeiten mitbeteiligen m\u00fcssen. Das Altershospiz \u201eLa Providence\u201c verf\u00fcgt \u00fcber 50 Betten f\u00fcr Betagte beider Geschlechter aus dem Saanebezirk oder den katholischen Gemeinden des Seebezirks. Das Altersasyl, eine 1900 gegr\u00fcndete Privatstiftung \u00fcber den Felsen der Saane, bietet 60 betagten Frauen und M\u00e4nnern ein Heim, das Altersasyl von Jeuss (Jentes) beherbergt 30 Betagte. Tr\u00e4gerschaft sind da die 22 protestantischen Gemeinden des Seebezirks.<\/p>\n<p><strong>L\u00e9<\/strong><strong>on Genoud\u2019s Traum<\/strong><\/p>\n<p>\u201eViele denken, dass mit der Annahme der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) in der Volksabstimmung vom 6. Dezember 1925 alle bed\u00fcrftigen Betagten direkt davon profitieren k\u00f6nnen. Oft haben uns Betagte dies best\u00e4tigt, als sie um unsere Hilfe baten. Leider war jedoch durch die Abstimmung nur der Verfassungsartikel, der das Prinzip der Versicherung festh\u00e4lt, angenommen worden. Es dauerte bedauerlicherweise noch Jahre, bevor diese Versicherung organisiert war. Wir k\u00f6nnen nur inst\u00e4ndig hoffen, dass die Eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te in einem grossz\u00fcgigen Elan f\u00fcr die bed\u00fcrftigsten unter den Alten eine j\u00e4hrliche Subvention bef\u00fcrworten, wie sie es f\u00fcr die Opfer der Tuberkulose getan haben.\u201c Das schrieb L\u00e9on Genoud, als das Ausf\u00fchrungsgesetz des neuen Verfassungsartikels noch einmal auf sich warten liess. (in: Pro Senectute, Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Altersf\u00fcrsorge, Alterspflege und Altersversicherung;\u00a0<em>La situation de l&#8217;assistance aux vieillards dans le Canton de Fribourg<\/em><strong>).\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>In der Tat trat die AHV schliesslich am 1. Januar 1948 in Kraft.<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><em>Jacques Berset\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Prinzip der AHV wurde schon 1925<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><strong>konstitutionell verankert<\/strong><\/p>\n<p>Bis ins 19. Jahrhundert oblag die F\u00fcrsorge f\u00fcr die arbeitsunf\u00e4higen Betagten den Familien, den wohlt\u00e4tigen Organisationen und den kirchlichen Instanzen. Es gab auch ein rudiment\u00e4res System\u00a0 von Volksf\u00fcrsorge, das indes oft nach einschr\u00e4nkenden Regeln funktionierte. Im Dezember 1925 sprach sich das Volk f\u00fcr eine \u00c4nderung des Bundesverfassung aus, welche den Bund verpflichtete, eine Alters- und Hinterlassenenversicherung zu schaffen. So waren die ersten Weichen f\u00fcr eine gesetzliche Altersvorsorge gestellt. Die Situation der Betagten hingegen ver\u00e4nderte sich nicht bis zur eigentlichen Einf\u00fchrung der AHV im Jahre 1948.<\/p>\n<p><strong>Das Volk verwirft das Ausf\u00fchrungsgesetz im Jahre 1931<\/strong><\/p>\n<p>Im Juni 1931 nahmen die Eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te das Ausf\u00fchrungsgesetz des neuen Verfassungsartikels an. Jedoch wurde das Referendum dagegen ergriffen und das Gesetz vom Volk am 6. Dezember 1931 abgelehnt. Aufgrund der Wirtschaftskrise und der politischen Verunsicherung verst\u00e4rkte sich die Gegnerschaft in der Folge sogar noch, was die AHV auf die Warteliste verbannte. 1940 wurde ein System der Erwerbsausfallsentsch\u00e4digung f\u00fcr die Soldaten eingef\u00fchrt, dessen Organisation und Finanzierung nicht angefochten wurden. So kam man schliesslich auf die Idee, sich nach der Wiederherstellung des Friedens auf dieses solidarische Modell bei der AHV zu st\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Erste sehr bescheidene Renten <\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Trotz einem neuerlichen Referendum gegen das Gesetzesprojekt, das die Eidgen\u00f6ssischen R\u00e4te 1946 gutgeheissen hatten, kam es schliesslich bei der Volksabstimmung am 6. Juli 1947 zur Annahme des Bundesgesetzes \u00fcber die AHV &#8211; mit 80% der Stimmen und dies bei einer Rekord-Stimmbeteiligung von ebenfalls 80%! Das Gesetz trat am 1. Januar 1948 in Kraft. Die ersten, sehr bescheidenen Renten deckten jedoch selten die Grundbed\u00fcrfnisse. Zahlreiche Senioren blieben deshalb f\u00fcr lange Zeit von der Unterst\u00fctzung der Stiftung Pro Senectute abh\u00e4ngig. Das Jahr 1965 sah die Einf\u00fchrung der Erg\u00e4nzungsleistungen auf dem Gesetzesweg, was das Prinzip der finanziellen Unterst\u00fctzung bed\u00fcrftiger Senioren definitiv verankerte.<\/p>\n<p>Nach und nach verringerten sich die finanziellen Engp\u00e4sse der Betagten und andere Sorgen r\u00fcckten in den Vordergrund. Pro Senectute konnte sich dadurch verst\u00e4rkt um das psychische und moralische Wohl der Schweizer Senioren k\u00fcmmern. In den Kantonen konnte die Stiftung ihren Wirkungskreis durch die Einf\u00fchrung eines h\u00e4uslichen Hilfs- und Pflegedienstes ausweiten. Bald sollten die ersten Beratungsb\u00fcros ihre Pforten \u00f6ffnen. Pro Senectute erweiterte sein Angebot in den folgenden Jahren. Seit dem Ende der F\u00fcnfziger Jahre ist es der wichtigste Ansprechpartner in Sachen Altersf\u00fcrsorge geworden.<\/p>\n<p><em>Jacques Berset\u00a0<\/em><\/p>\n<p>(Quellen\u00a0:\u00a0<em>100 ans d\u2019histoire, Pro Senectute et la Suisse, 1917-2017<\/em>\u00a0\/ Petite histoire de Pro Senectute Fribourg r\u00e9dig\u00e9e par Jean-Pierre Dorand, 2023).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Sicheres Passwort: Gebrauchsanleitung<\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Die L\u00e4nge eines Passwortes ist wichtiger als seine Komplexit\u00e4t: je l\u00e4nger es ist, desto effizienter. Im Idealfall setzt sich ein Passwort <strong>aus mindestens 12 Zeichen<\/strong> <strong>zusammen<\/strong> und enth\u00e4lt Gross- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.<\/li>\n<li>Jedes Benutzerkonto hat im Idealfall sein eigenes Passwort.<\/li>\n<li>F\u00fcr ein Passwort baut man am besten einen einpr\u00e4gsamen Merksatz und verwendet den Anfangsbuchstaben jedes Wortes, zum Beispiel: <strong>der neue Dackel von Susi hat lange Ohren und vier kurze Beine<\/strong>, was folgendes Passwort ergibt: <strong>dnDvShlO&amp;4kB. <\/strong>Anschliessend kann man nach Belieben den Anfang der Internetseite des betreffenden Unternehmens darin einschieben, z.B. <strong>Sw<\/strong>i f\u00fcr Swisscom, <strong>Rai<\/strong> f\u00fcr Raiffeisen, <strong>Coo<\/strong> f\u00fcr COOP, was am Ende zum Beispiel folgendes Passwort ergibt\u00a0: <strong>dnDvShlO&amp;4kSwiB<\/strong> (merkbar als \u2026 vier kurze Swisscom Beine).<\/li>\n<li>Noch sicherer jedoch ist die Identifizierung mit zwei Faktoren, die beispielsweise im e-Banking Gang und g\u00e4be ist. Um sich einzuloggen, braucht man einen zus\u00e4tzlichen Sicherheitsfaktor, wie einen Code, der einem per SMS auf das Mobiltelefon gesandt wird, oder das Einlesen eines QR-Codes.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wie oft soll man das Passwort \u00e4ndern\u00a0?<\/h3>\n<p>In dieser Frage gehen die Meinungen der Experten auseinander. Fr\u00fcher empfahlen sie den h\u00e4ufigen Wechsel, heute geht es eher um die <strong>Qualit\u00e4t des Passworts<\/strong>. Auf jeden Fall ist ein Wechsel ratsam, sobald Dritte es herausfinden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Wenn Cyberpiraten Ihre Informationen zu einem Konto erst mal gestohlen haben, versuchen sie als Erstes, alle m\u00f6glichen Quellen auszusch\u00f6pfen, die damit erreichbar sind. Sollten sie ein einziges Passwort f\u00fcr alle Ihre Konten benutzen, dann m\u00fcssen Sie leider annehmen, dass alle gehackt sind.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>81% <\/strong>aller Verst\u00f6sse gegen den Datenschutz gehen auf gestohlene oder schwache Passw\u00f6rter zur\u00fcck.<\/li>\n<li>Eine Software braucht nur gerade <strong>2 Minuten<\/strong>, um ein 5-stelliges Passwort aus Kleinbuchstaben zu knacken.<\/li>\n<li>Es braucht hingegen 984 Jahre, um hinter ein Passwort mit 10 Zeichen (Zahlen, Klein-und Grossbuchstaben und Sonderzeichen) zu kommen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Pier-Luigi Galli<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sch\u00fctzen Sie Ihren Computer<\/strong><\/p>\n<p><strong>Schutzmassnahmen<\/strong><\/p>\n<p>Antivirus<\/p>\n<p><strong>Windows Defender<\/strong><\/p>\n<p>Als Ben\u00fctzer von Windows 10, 8 oder 8.1 besitzen Sie auf ihrem PC automatisch mitgeliefert auch Windows Defender. Auf einem PC agiert immer nur ein einziger Antivirus. Windows Defender ist leicht und wirkungsvoll und wird Sie nicht mit aufschnellenden Werbungs-Fenstern bel\u00e4stigen, wie das bei Konkurrenten oft der Fall ist. Im Moment ist das sicherlich der beste Schutz f\u00fcr private Anwender.<\/p>\n<p><strong>Ransomware<\/strong><\/p>\n<p>Seit Ende 2015 ist aber die Bedrohung so massiv geworden, dass Microsoft beschlossen hat, einen weiteren Schutz bei Windows 10 hinzuzuf\u00fcgen, denn die sogenannten Ransomware chiffrieren Ihre Dokumente im Geheimen und verlangen nachher f\u00fcr die Freigabe des betreffenden Zugangs ein L\u00f6segeld.<\/p>\n<p><strong>Up-daten ist wichtig. <\/strong>Aktualisierungen sind unverzichtbar f\u00fcr die Sicherheit ihres Computers. Manchmal funktionieren sie automatisch, oft werden sie vergessen. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Abschirmung Ihrer Apparate, denn sie erlauben es, Fehler zu verbessern und Sicherheitsl\u00fccken zu stopfen.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><strong>Ist ihr Firewall aktiv? <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Ein Firewall sch\u00fctzt Ihren Computer vor dem Zugriff durch Piraten oder Malware. Auch das Gegenteil kann eintreffen: Ein Firewall kann Ihren Computer abhalten, das Netz zu verseuchen. Windows stellt einen wirksamen Firewall auf.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Desinfektion<\/p>\n<p>Ihr System dreht durch, auf Ihrem PC wuchert pl\u00f6tzlich Werbung? Ich schlage Ihnen drei Werkzeuge vor, um dem ganzem Spuk abzuhelfen. Zum Beispiel \u201eMalwareBytes\u201c kann man w\u00f6chentlich f\u00fcr eine kleine Reinigung anwenden, oder \u201eZHP Cleaner\u201c, den man nur bei Infektionen verwenden sollte. Aber aufgepasst auf betr\u00fcgerische Reinigungsprogramme. Sie starten auf Google eine zuf\u00e4llige Suche nach einer Software vom Typ \u201elangsamen PC reinigen\u201c und klicken auf den erstbesten Link. Genau das darf man nicht tun! Manche solche Softwareprogramme n\u00fctzen nichts oder importieren Viren.<\/p>\n<p><strong>Eine w\u00f6chentliche Analyse mit \u201eWalwareBytes\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Im Gegensatz zu ZHP Cleaner eignet sich MalwareBytes ausgezeichnet f\u00fcr eine w\u00f6chentliche Analyse. Dieses Programm ist ein sehr wirksames Anti-Malware und macht fast allen informatischen Bedrohungen den Garaus. Einziger Unterschied zwischen der Gratisversion und der kostenpflichtigen: der Schutz in Echtzeit. Bei der Gratisversion muss man von Zeit zu Zeit selbst an einen Reinigungsgang denken, um eventuellen Infektionen Herr zu werden.<\/p>\n<p>Herunterladen unter: <a href=\"https:\/\/fr.malwarebytes.com\/mwb-download\/\">https:\/\/fr.malwarebytes.com\/mwb-download\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Reinigen Sie Ihren Browser mit \u201eZHP Cleaner\u201c<\/strong><\/p>\n<p>\u201eZHP Cleaner\u201c ist eine Gratis-Software zur Bek\u00e4mpfung von Browser-Piraten. (Browser von \u201ebrowse\u201c = bl\u00e4ttern, durchst\u00f6bern). Sein Hauptziel: die Proxi-Parameter wiedereinzurichten und die Umleitungen im Navigator zu unterbinden. Er versucht, Werbungsprogramme, unerw\u00fcnschte Software, im Browser angedockte Symbolleisten und gewisse legale aber unn\u00fctze Programme zu l\u00f6schen. Wenn Sie eines dieser Probleme antreffen, gebrauchen Sie diese Software, aber nicht f\u00fcr die normalen periodischen Analysen.<\/p>\n<p>Herunterladen unter: <a href=\"https:\/\/www.01net.com\/telecharger\/securite\/anti-spyware\/zhpcleaner.html\">https:\/\/www.01net.com\/telecharger\/securite\/anti-spyware\/zhpcleaner.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Horizon nr. 57:<br \/>\nSENIOR+: GEMEINDEN SCHLAGEN UNTERSCHIEDLICHES TEMPO EIN<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7422\" src=\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Judith-Camenzind-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/>\u00a0 \u00a0<span style=\"color: #339966;\"><em>Judith Camenzind, Projektleiterin Senior+<\/em><\/span><\/p>\n<p>Das zunehmende Altern der Bev\u00f6lkerung stellt unsere Gesellschaft vor entscheidende Fragen. Der Anteil der \u00fcber 65-J\u00e4hrigen in unseren Gemeinden nimmt st\u00e4ndig zu und damit die Zahl der neuen Bed\u00fcrfnisse und der diesbez\u00fcglich erforderlichen Dienstleistungen.<br \/>\n\u00abDer Staat kann helfen und tut es auch; auf dem Terrain mit den Senioren jedoch ist dies vor allem Sache der Gemeinden. Aber die Senioren ihrerseits m\u00fcssen sich auch selbst motivieren und aktiv werden, ohne alles von oben zu erwarten.\u00bb In ihrem B\u00fcro in der Route des Cliniques 17 in Freiburg, Sitz der Direktion f\u00fcr Gesundheit und Soziales (GSD), leitet Judith Camenzind das Projekt Senior+, welches zum Ziel hat, die Lebensqualit\u00e4t und die Kompetenzen der Senioren zu f\u00f6rdern. Unerm\u00fcdlich setzt sie sich daf\u00fcr ein, dass die weitreichenden \u00dcberlegungen zugunsten der betagten Bev\u00f6lkerung im Kanton Freiburg nicht bloss politische Konzepte bleiben, sondern auch konkret verwirklicht werden.<\/p>\n<p><strong>Wunderbares wurde schon geschaffen<br \/>\n<\/strong>\u00abEs geht voran. Wunderbare Vorhaben wurden schon umgesetzt, zum Beispiel generationen\u00fcbergreifende Projekte mit Sch\u00fclern und Grosseltern, wie die Riesenfreske aus Stoff, die seit dem letzten 25. Juni den Schlosshof in Bulle ziert\u2026 Einige Bezirke preschen vor, wie Greyerz oder Sense, w\u00e4hrend andere noch einen weiten Weg vor sich haben!\u00bb<br \/>\nMit der Aktivierung des politischen Programms Senior+ im Kanton Freiburg haben die Gemeinden im Jahre 2016 neue Verantwortungen und Kompetenzen erhalten. Das Gesetz \u00fcber die Seniorinnen und Senioren (SenG) schreibt ihnen die Ausarbeitung eines Gemeindekonzepts f\u00fcr die Senioren vor sowie dessen konkrete Umsetzung. Wie in den meisten industrialisierten L\u00e4ndern \u2013also auch in der Schweiz- geht die demographische Entwicklung stark in Richtung einer Zunahme des Seniorenanteils. Diese Tendenz verlangt von den Gemeinden die Schaffung neuer Dienste f\u00fcr diese Altersgruppe von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern, die aber ebenfalls aktiv am Leben der Gemeinde teilnehmen wollen. Es muss also unverz\u00fcglich gehandelt werden.<\/p>\n<p><strong>Rund dreissig Gemeinden blieben stumm<\/strong><br \/>\nF\u00fcnf Jahre, d.h. bis zum 30. Juni 2021, hatten die Gemeinden Zeit, ein Konzept auszuarbeiten und es der GSD zu \u00fcbermitteln, welches ihnen als <em>Coach<\/em> bei der Ausarbeitung des Fragenkatalogs an die Senioren geholfen hat. Eine Hilfe an jene, die sie annehmen wollten! 43 Gemeinden haben ihr Konzept eingereicht, 54 haben gemeldet, dass die Arbeit im Gange ist. Die Covid-Pandemie allerdings hat sowohl die Konzeptualisierung als auch die Realisierung erschwert.<br \/>\n\u00abRund dreissig Gemeinden des Kantons haben sich bei der GSD noch nicht gemeldet, obwohl es eine gesetzliche Verpflichtung ist, und wir werden ihnen in Erinnerung rufen, wie wichtig es ist, sich zeitig auf die demographische Entwicklung einzustellen. Eine Gemeinde, die ihrer betagten Bev\u00f6lkerung angemessene Lebensbedingungen bietet, ist attraktiv. Wir werden mit ihnen diskutieren um zu sehen, welcher Art ihre Schwierigkeiten sind, und ihnen gegebenenfalls Hilfe anbieten. Vielleicht fehlt das Personal, vielleicht ist es Gleichg\u00fcltigkeit. Ich habe aber kleine Gemeinden ohne grosse Mittel gesehen, die es schaffen, Dienste anzubieten, und die eine Seniorenkommission eingesetzt haben. Es m\u00fcssen ja auch nicht kostspielige Massnahmen sein, Hauptsache, sie sind wirksam und erlauben den betagten Personen, m\u00f6glichst lange zu Hause zu leben.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Den Kopf voller Ideen<\/strong><br \/>\nJudith Camenzind hat den Kopf voller Ideen \u2013 Sozialaktive Hausmeister, Betreuung der Betagten zu Hause, Anpassung der Wohnungen, damit die Betagten l\u00e4nger zu Hause bleiben k\u00f6nnen, sowie das Projekt <em>Vorbeugende Wachen<\/em>, welche erlauben, psychisch, sozial oder gesundheitlich gef\u00e4hrdete Personen zu signalisieren. Vermeldete Personen sollen dann den zust\u00e4ndigen Diensten zugeleitet werden.<br \/>\nF\u00fcr die Projektleiterin Senior+ erfordert die sich abzeichnende demographische Lage Kreativit\u00e4t, langfristige Sichtweise und die Ausarbeitung neuer Dienstleistungen, welche durch das h\u00f6here Alter notwendig werden \u2026 und die Freigabe der entsprechenden finanziellen Mittel.<br \/>\n\u00abSeniorenpolitik, das heisst nicht nur eine monatliche Jasspartie oder ein Lotto organisieren. Das beinhaltet den ganzen Lebensrahmen und dessen Gestaltung: Wohnung, Sicherheit, Gesundheit, b\u00fcrgerliche Mitbeteiligung, usw. Dies ist im \u00dcbrigen nicht nur eine reine Seniorenfrage, sondern auch eine allgemeine generationen\u00fcbergreifende Gesellschaftsthematik. Und vor allem braucht es jene Art Mitbeteiligung, welche sich die Schaffenskraft und Erfahrung der Senioren zu Nutze macht. Letztere m\u00fcssen in die Projekte, die sie betreffen, miteinbezogen werden. Nicht f\u00fcr sie schaffen, sondern mit ihnen!\u00bb<br \/>\n<em>Jacques Berset \/ HB<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>STARKER ANSTIEG DER ZAHL DER SENIOREN<\/em><br \/>\n<\/strong>Das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) prognostiziert bei den Senioren eine starke Zunahme innerhalb der Schweizer Bev\u00f6lkerung. Sie soll von 1,64 Millionen im Jahre 2020 auf 2,67 Millionen im Jahre 2050 klettern. Mit dem Inkrafttreten der Politik Senior+ im Kanton Freiburg 2016 haben die Gemeinden neue Pflichten und Kompetenzen erhalten. Dank dem Gesetz \u00fcber die Seniorinnen und Senioren (SenG) sollen sie zu deren Gunsten neue konkrete Massnahmen verwirklichen.<br \/>\nBis zum 30.Juni 2021 sollte jede Gemeinde in einem Gemeindekonzept festlegen, mit welchen Massnahmen sie die Ziele der Politik \u00abSenior+\u00bb in den ihr obliegenden Kompetenzbereichen verwirklichen wollte. Besagtes Gesetz gilt ab dem 1. Juli 2016 und sieht in seinem Artikel 4 vor:<br \/>\nInnert f\u00fcnf Jahren nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes legen die Gemeinden in einem Konzept und entsprechend den Bed\u00fcrfnissen ihrer Bev\u00f6lkerung die Massnahmen fest, die sie erg\u00e4nzend zu denjenigen des Staates ergreifen wollen, um dazu beizutragen, dass die Ziele dieses Gesetzes erreicht werden.<br \/>\nIn Abschnitt 2: Sie aktualisieren ihr Konzept je nach Bedarf der Bev\u00f6lkerung und sie \u00fcbermitteln es der f\u00fcr die Gesundheit zust\u00e4ndigen Direktion.<br \/>\nIn Abschnitt 3: Die Gemeinden k\u00f6nnen zusammenarbeiten, um diese Aufgabe zu erf\u00fcllen.<br \/>\nIn Abschnitt 4: Der Staat unterst\u00fctzt die Gemeinden in der Umsetzung ihrer Politik.<br \/>\n<em>JB \/ HB\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Horizon nr. 56:<br \/>\nLORENZO PONZO: EINE PERS\u00d6NLICHKEIT MIT VIELEN FACETTEN<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #339966;\">Der 90-j\u00e4hrige Lorenzo Ponzo war fast drei Jahrzehnte lang Kassierer der FRV. Er hat Paul-Andr\u00e9 Jordan Anfang 2022 die Fackel \u00fcbergeben. Begegnung mit diesem Italiener, der in Tunis geboren wurde, dessen Leben von Verpflichtungen aller Art gepr\u00e4gt war.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5426\" src=\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/ponzo-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"335\" height=\"223\" \/><\/p>\n<p>Er war nahezu drei Jahrzehnte lang Kassierer \u00abunter drei Pr\u00e4sidenten\u00bb, dann reichte Lorenzo Ponzo, der am vergangenen 12. November 90 Jahre alt wurde, seinen R\u00fccktritt auf den n\u00e4chsten 31. Dezember ein. \u00abZwei Pr\u00e4sidenten habe ich abgenutzt, beim dritten, Jacques Morel, ist es mir nicht gelungen\u00bb, scherzt schelmisch der Mann, der als Motto hat: \u00abBloss nicht unt\u00e4tig sein!\u00bb<br \/>\nWenn der unternehmungslustige Lorenzo Ponzo sein Lebensalbum durchbl\u00e4ttert, gesteht er, dass er nie unt\u00e4tig bleiben kann. Der Neunzigj\u00e4hrige verwaltet heute noch die 28 Wohnungen im Wohnblock, den er seit 30 Jahren bewohnt. \u00abIch bin hierhergekommen, um zu arbeiten, aber auch um etwas Neues zu erleben. Und Freiburg habe ich nie wieder verlassen &#8230;\u00bb<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ff00;\"><span style=\"color: #339966;\">Ein Italiener in Tunis<\/span><\/span><br \/>\nAber kommen wir auf die Anf\u00e4nge zur\u00fcck, die uns Lorenzo in seiner Wohnung in der Route de la Veveyse 20, die von Souvenirs nur so strotzt, feingliedrig erl\u00e4utert. Der Ahnherr, der selbst zwei Kinder hatte, erfreut sich heute an sechs Enkelkindern und sieben Urenkeln. Seit 1979 besitzt er die schweizerisch-italienische Doppelb\u00fcrgerschaft. Und er rollt behaglich die Geschichte eines Lebens auf, das voller Spannung und Leidenschaft ist. 63 Jahre lang lebte er zusammen mit seiner Ehefrau Odette, eine geborene Marchon aus Farvagny, die er im November 1956 kennenlernte, eben zu der Zeit, als er sich in Freiburg niederliess.<br \/>\nLorenzo wurde in Tunis am 12. November 1931 geboren und es war im damaligen franz\u00f6sischen Protektorat Tunesien. Da es dort vormals keine Berufsschule gab, erhielt er als J\u00fcngling eine praktische Anlehre als Mechaniker, innerhalb der in Tunesien sehr wichtigen italienischen Gemeinschaft. Sein Vater arbeitete f\u00fcr die staatliche Luftverkehrsgesellschaft \u00abAla Littoria\u00bb, die auf Antrieb Mussolinis und des faschistischen Regimes gegr\u00fcndet worden war, das im K\u00f6nigreich Italien regierte. In dieser Zeit musste man sich in der faschistischen Partei einschreiben, um an eine \u00f6ffentliche Stelle zu gelangen.<\/p>\n<p><em>Wie lebte man damals in der italienischen Kolonie in Tunesien?<\/em><br \/>\nIn Tunis lebte man damals gut, bestimmt besser als in Italien, aber wir lebten unter uns, selbst wenn einige mit der einheimischen Bev\u00f6lkerung arabisch sprachen. Schon als ich sehr jung war, bekam ich Lust zu reisen, um zu sehen, wie es anderswo war. 1949, da war ich gerade 18 Jahre alt, nahm ich das Schiff nach Marseille \u2026 ich hatte Verwandte in Frankreich und Belgien, insbesondere in Seraing, in der N\u00e4he von L\u00fcttich.\u00a0Dort begab ich mich zu einer medizinischen Kontrolle, um in einer Kohlenmine angestellt zu werden, wo viele italienische Einwanderer arbeiteten, aber ich bekam keine Aufenthaltsbewilligung. So kehrte ich nach Tunesien zur\u00fcck, bevor ich dann 1952 nach Turin auszog und dort Arbeit als Mechaniker fand.<\/p>\n<p><em>Und schliesslich bist du in Freiburg\u2026<\/em><br \/>\n1956 beschloss zu wegzuziehen. In der Tageszeitung von Turin standen Stellenangebote. Eine Freiburger Firma, Condensateurs AG, hat mich angestellt. Ende November 1956 war ich in Freiburg, der Stadt die ich nie mehr verlassen habe. Einige Tage nach meiner Ankunft, ging ich tanzen ins Embassy und da habe ich Odette getroffen, die ein Jahr sp\u00e4ter meine Frau werden sollte. Bei Condensateurs AG arbeitete ich auf einer Werkzeugmaschine, einer Drehbank, bis im Oktober 1969. Schliesslich wechselte ich auf eine halbautomatische, elektro-hydraulische Drehbank, damals ein Novum. In der Zwischenzeit hatte ich in Neuenburg Weiterbildungskurse als Produktionstechniker absolviert und ich wurde Verantwortlicher im Produktionsb\u00fcro. Condensateurs AG ist dann eine Holding geworden und ich war Produktionsleiter bei M\u00e9tar AG von 1969 bis 1991, bevor ich dann zum Prokuristen avancierte und schliesslich Vizedirektor wurde. Gegen das Ende meiner Laufbahn leitete ich 90 Personen.<\/p>\n<p><em>Im Jahre 1991 war es noch zu fr\u00fch f\u00fcr die Pensionierung!<\/em><br \/>\nM\u00e9tar habe ich ein wenig vor der Pensionierung verlassen. Nachher arbeitete ich unabh\u00e4ngig. Im Rahmen der beruflichen Wiedereingliederung erteilte ich Weiterbildungskurse f\u00fcr Arbeitssuchende. Dies war bei der Firma Impuls CTS, wo ich auch Teilhaber war. Parallel dazu kamen Auftr\u00e4ge als unabh\u00e4ngiger Schadenexperte f\u00fcr verschiedene Versicherungen, wie die B\u00e2loise, die Helvetia oder die Mobiliar.<\/p>\n<p><em>Es gibt aber nicht nur die Arbeit!<\/em><br \/>\nGanz bestimmt: Nebst meiner Familie, die im Mittelpunkt meines Lebens steht, gibt es auch kulturelle Aktivit\u00e4ten. Ich war 22 Jahre lang im Vorstand der Oper Freiburg. Ich liebe die Oper, daher habe ich w\u00e4hrend sechs Jahren Kulturreisen zu den grossen Auff\u00fchrungen organisiert: nach Turin, Florenz, Genua, Parma, \u2026 Seit langem bin ich auch Mitglied der Dante-Alighieri- Gesellschaft, welche im Kanton die italienische Kultur f\u00f6rdert &#8211; insbesondere Italienischkurse in Freiburg &#8211; und j\u00e4hrlich ein Balcanto-Konzert veranstaltet (da war ich 11 Jahre dabei).<\/p>\n<p><em>Und seit wann setzt du dich f\u00fcr die Rentner ein?<\/em><br \/>\nGaston Sauterel, ein sozialdemokratischer Grossrat und Gemeinderat in Freiburg, der 2001 Pr\u00e4sident der Freiburgischen Rentnervereinigung FRV wurde, hat mich eines Tages bei einem Quartierfest angesprochen, ob ich mich nicht um die Finanzen der FRV k\u00fcmmern m\u00f6chte&#8230;<br \/>\nJacques Berset<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Horizon nr. 54:<br \/>\nPENSIONIERTE GEHEN IN DIE POLITIK<\/strong><\/p>\n<p>Als Erg\u00e4nzung unseres Dossiers \u00fcber Pensionierte, die sich bei den Kommunalwahlen 2021 aufstellen liessen, hier zwei Tabellen, welche nach Bezirk und Alter aufgeschl\u00fcsselt sind und ein gutes Bild \u00fcber die Beteiligung geben.<\/p>\n<p>Kandidaturen in den <a href=\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hz54_retraites_ElComm2021_statsCC.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gemeinderat, hier klicken<\/a>.<br \/>\nKandidaturen in den <a href=\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Hz54_retraites_ElComm2021_statsCG.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Generalrat, hier klicken<\/a>.[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_row_inner][vc_column_inner][vc_column_text] Bonus Horizon nr. 59: Pro Senectute Freiburg: 100 Jahre im Dienste der Betagten \u00a0Die freiburgische Stiftung Pro Senectute begeht dieses Jahr ihr 100-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Sie ist in unserem Kanton 1923 ins Leben gerufen worden, im Kielwasser der Stiftung \u201eF\u00fcr das Alter\u201c, welche der \u201eArbeiterpfarrer\u201c Albert Reichen (1864-1929) im Jahre 1917 in Winterthur gegr\u00fcndet hatte. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1125,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"template-with-menu.php","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"folder":[34],"class_list":["post-4703","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Bonus | Bienvenue sur le site de la FFR-FRV<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Bonus | Bienvenue sur le site de la FFR-FRV\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"[vc_row][vc_column][vc_row_inner][vc_column_inner][vc_column_text] Bonus Horizon nr. 59: Pro Senectute Freiburg: 100 Jahre im Dienste der Betagten \u00a0Die freiburgische Stiftung Pro Senectute begeht dieses Jahr ihr 100-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Sie ist in unserem Kanton 1923 ins Leben gerufen worden, im Kielwasser der Stiftung \u201eF\u00fcr das Alter\u201c, welche der \u201eArbeiterpfarrer\u201c Albert Reichen (1864-1929) im Jahre 1917 in Winterthur gegr\u00fcndet hatte. [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Bienvenue sur le site de la FFR-FRV\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-09-14T18:10:10+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Judith-Camenzind-300x200.jpg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"10\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/\",\"url\":\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/\",\"name\":\"Bonus | Bienvenue sur le site de la FFR-FRV\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Judith-Camenzind-300x200.jpg\",\"datePublished\":\"2022-09-16T14:30:54+00:00\",\"dateModified\":\"2023-09-14T18:10:10+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Judith-Camenzind-300x200.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Judith-Camenzind-300x200.jpg\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Titelseite\",\"item\":\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Publikationen\",\"item\":\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Bonus\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/\",\"name\":\"Bienvenue sur le site de la FFR-FRV\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Bonus | Bienvenue sur le site de la FFR-FRV","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Bonus | Bienvenue sur le site de la FFR-FRV","og_description":"[vc_row][vc_column][vc_row_inner][vc_column_inner][vc_column_text] Bonus Horizon nr. 59: Pro Senectute Freiburg: 100 Jahre im Dienste der Betagten \u00a0Die freiburgische Stiftung Pro Senectute begeht dieses Jahr ihr 100-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Sie ist in unserem Kanton 1923 ins Leben gerufen worden, im Kielwasser der Stiftung \u201eF\u00fcr das Alter\u201c, welche der \u201eArbeiterpfarrer\u201c Albert Reichen (1864-1929) im Jahre 1917 in Winterthur gegr\u00fcndet hatte. [&hellip;]","og_url":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/","og_site_name":"Bienvenue sur le site de la FFR-FRV","article_modified_time":"2023-09-14T18:10:10+00:00","og_image":[{"url":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Judith-Camenzind-300x200.jpg","type":"","width":"","height":""}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"10\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/","url":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/","name":"Bonus | Bienvenue sur le site de la FFR-FRV","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Judith-Camenzind-300x200.jpg","datePublished":"2022-09-16T14:30:54+00:00","dateModified":"2023-09-14T18:10:10+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Judith-Camenzind-300x200.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Judith-Camenzind-300x200.jpg"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/bonus\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Titelseite","item":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Publikationen","item":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/publikationen\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Bonus"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/#website","url":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/","name":"Bienvenue sur le site de la FFR-FRV","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4703","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4703"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4703\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9688,"href":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4703\/revisions\/9688"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1125"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4703"}],"wp:term":[{"taxonomy":"folder","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ffr-frv.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/folder?post=4703"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}